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Historie

1925

Ludwigshafen, Anfang des 20. Jahrhunderts. Das Industriezeitalter ist angebrochen. Immer mehr Menschen zieht es in die vorderpfälzische Industriestadt. Sie suchen Arbeit, brauchen Wohnungen und sie wollen ihre Rechte als Mieter gewahrt wissen. Zunächst entstehen erste lose organisierte Interessengemeinschaften.

Am 30.Dezember 1925 ist es dann soweit: Die Interessengemeinschaften schließen sich zum Mieterschutzverband e.V. Ludwigshafen am Rhein zusammen, der Kaufmann Huthoff wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Zu dieser Zeit leben bereits über 100.000 Menschen hier.

1933

Huthoff wird am 28. Januar 1933 durch Geschäftsführer Karl Gütler abgelöst, der seine Wohnung in der Maxstrasse 47 zur ersten Geschäftsstelle des Mieterschutzverbandes umfunktioniert.

Es dauert keine acht Monate, bis die Nazis den Verband zwangsweise auflösen: Sie werfen ihm "stark linksgerichtete" Tendenzen vor, weil er sich nationalsozialistischen Gleichschaltungsversuchen widersetzt hat.

1950

Am 22. März 1950 dann die Wiederbelebung des Mieterschutzgedankens. Im "Bürgerbräu" wird der Mieterschutzverein e.V. Ludwigshafen am Rhein gegründet. Der 1. Vorsitzende Karl Back hat in den Folgejahren viel Aufbauarbeit zu leisten.

1983

Seit Dezember 1983 ist die Rechtsanwältin Angelika Stegmann Nachfolgerin des früheren Vorsitzenden Adolf Hoffmann, Willibrord Zunker fungiert als Stellvertreter.

Beachtlich die Entwicklung der Mitgliederzahlen: Waren es 1982/83 noch etwa 200, so sind es mittlerweile über 5000.